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Jagd- und Naturkundemuseum

 

Angefangen hat alles in Dreikirchen. Dort hat ein passionierter Jäger über viele Jahre hinweg mit Leidenschaft und viel Liebe zum Detail die verschiedensten Tierexponate gesammelt und in seiner Scheune ausgestellt. Was ursprünglich zur Ausbildung der Jungjäger gedacht war, ist im Laufe der Jahre zu einer einzigartigen Naturkundeausstellung in unserem Bereich gewachsen.
Als der Betreiber aus persönlichen Gründen schweren Herzens die Pforten des Naturkundemuseums schließen musste, stand das Projekt kurz vor dem Aus.
Dem entschlossenen Handeln der Entscheidungsgremien der Verbandsgemeinde Wallmerod ist es zu verdanken, dass dieses Juwel erhalten bleibt. Die Exponate wurden erworben, dafür in Hahn am See ein neues Zuhause gefunden und dieses mit finanzieller Unterstützung des Landes und einiger Sponsoren liebevoll hergerichtet.
Das unter der Regie der Verbandsgemeinde Wallmerod wiedereröffnete Museum erzählt über jagdkundliches Brauchtum und bringt dem Besucher, besonders Kindern und Jugendlichen, die Natur in vielen Facetten nahe.
Auf zwei Etagen sind eine ganze Reihe heimischer Tiere als Präparate zu sehen. Vor allem Vögel, angefangen von den kleinen Arten, wie man sie in jedem Garten findet, über Eulen und Uhus bis hin zum Auerhahn und Adler, aber auch vierbeinige Kleintiere wie Wiesel und Mader.
„Jägerbeute“ wie Hörner und Felle zieren die Wände. Das Jägerhandwerk wird erklärt und dazu nötiges Gerät, wie Gewehre und Munition. Der Besucher wird auf Spuren aufmerksam gemacht, die die Tiere im Wald hinterlassen und an denen man sie erkennt.


Das "Naturkundemuseum, wie die Sammlung liebevoll genannt wird, befindet sich in der Hohe Straße 17, 56244 Hahn am See dierekt an der urigen Schänke zum Dorfkrug.

Auf Voranmeldung kann das Museum jederzeit besichtigt werden. Zur Terminabsprache wenden Sie sich bitte an Frau Damrau, Verbandsgemeinde Wallmerod, Telefon (06435) 508-15.