Vier Preisträger freuen sich über Ehrenamtspreis

    4 Preisträger, 800 € Preisgeld, das für 2 Zwecke gespendet wurde: Das ist der Ehrenamtspreis 2019 der Verbandsgemeinde Wallmerod in Zahlen.

    An vier Preisträger, darunter 3 Personen und ein Verein, konnte Bürgermeister Klaus Lütkefedder im Rahmen einer Feierstunde im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung den Ehrenamtspreis 2019 übergeben. Mit den Geehrten freuten sich die Personen, die die Preisträger vorgeschlagen haben, Mitglieder des Verbandsgemeinderates sowie weitere Gäste. Dass die Geehrten aus dem gleichen Holz geschnitzt sind, zeigte sich auch bei der Verwendung des Preisgeldes: Von den ausgelobten 800 € spendeten 3 Personen ihr Preisgeld von jeweils 200 € an Hospizvereine, 200 € gingen in den Naturschutz.

    „Herzlich willkommen zur Verleihung der Blauen Mauritius unter den Ehrungen“, begrüßte Bürgermeister Klaus Lütkefedder (Bildmitte) die diesjährigen Preisträger Ursula Kingen (Steinefrenz, 2. v. l.), Bernhard Kremer (Wallmerod, 2. v. r.), Rudolf Aßmann (Hahn am See, links) und Peter Fasel (Hundsangen, rechts) in seiner Funktion als Vorsitzender des NABU Hundsangen zu der 7. Ehrenamtspreisverleihung. Damit spielte der Wallmeroder Verwaltungsschef darauf an, dass zuvor erst 20 Personen und 3 Institutionen überhaupt mit dem Ehrenamtspreis der Verbandsgemeinde ausgezeichnet wurden.  Weiter erfuhren die Preisträger, dass sie eine Woche vor der Ehrung aus 11 Nominierungen von den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschuss als Jury in geheimer Abstimmung gewählt wurden. Die 200 € Preisgeld, die mit dem Ehrenamtspreis verbunden sind, behalten die Preisträger traditionsgemäß nicht selbst. Das Preisgeld wird weitergespendet. An welche Institution, entscheidet jeder Preisträger selbst.

    Eine Preisträgerin in diesem Jahr ist Ursula Kingen, die sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich eingebracht hat. Seit 2015 ist sie ehrenamtliche Flüchtlingskoordinatorin für ihre Heimatgemeinde Steinefrenz. Sie hat sich dieser Funktion unglaublich intensiv angenommen und ist für Flüchtlinge, Ortsbürgermeister und Verwaltung eine kompetente Ansprechpartnerin. Darüber hinaus war sie Ideengeberin und Mitorganisatorin für den ersten Frenzer Dorfflohmarkt 2016. Auch bei Aktionen wie dem Dorffrühstück oder als Fastnachterin brachte sie sich ein. Sie spendet ihr Preisgeld dem Hospizverein Westerwald.

    Ein weiterer Preis ging an Bernhard Kremer aus Wallmerod, der seit vielen Jahren kommunalpolitisch sehr aktiv ist. Seit über 14 Jahren ist er Mitglied im Ortsbeirat von Wallmerod und seit über 15 Jahren im Bauausschuss der Ortsgemeinde. Seit einigen Jahren ist er in der Verbandsgemeinde in der Seniorenunion aktiv. Seine große Leidenschaft ist aber die Freiwillige Feuerwehr der er bis zum Erreichen der Altersgrenze 44 Jahre aktiv angehörte. Im Förderverein der Feuerwehr ist er seit Jahrzehnten tätig und war dort 10 Jahre im Vorstand als Zweiter Vorsitzender. Seit 2002 ist er bis heute Erster Vorsitzender. Auch die Kirmesjugend wird durch Bernhard Kremer unterstützt, der sein Preisgeld an das Hospiz in Dernbach spendet.

    Über 40 Jahre war Rudolf Aßmann aus Hahn am See im Vorstand des Fußballvereins DJK Elbingen/Hahn aktiv, davon überwiegend als Vorsitzender und Geschäftsführer. Weiterhin ist er seit über 50 Jahren Mitglied im Verein der Freiwilligen Feuerwehr Hahn am See, seit über 30 Jahren Mitglied im Gesangverein Oberahr, seit über 30 Jahren Schiedsrichter, jetzt Ehrenschiedsrichter im Westerwaldkreis. Weiterhin ist Rudolf Aßmann seit 2014 Mitglied im Gemeinderat und hier Schriftführer und Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses. Viele Stunden hat er ehrenamtlich bei der Umgestaltung des Gemeindezentrums mitgewirkt. Auch er spendet den Betrag von 200 Euro für das Hospiz in Dernbach.

    Ausgezeichnet wurde auch der NABU Hundsangen. Der Ortsverein steht seit seiner Gründung vor 30 Jahren mit seinem Engagement für das Projekt der Verbandsgemeinde „Leben im Dorf“ und eine intakte Natur. Nach einer erfolgreichen Kampagne stieg die Mitgliederzahl in 2017 um 356 Neuzugänge auf jetzt 800 Mitglieder. Der Ortsverein bietet in jedem Jahr bis zu 25 Veranstaltungen an. Dazu gehören Führungen, Wanderungen, Busfahrten und Erlebnistage sowie mehrere Kooperationsveranstaltungen mit anderen Vereinen. Hinzu kommen die Beratung von Privatpersonen, die jährlichen Obstbaumschnittkurse in verschiedenen Bereichen der Verbandsgemeinde, Heckenpflege, der Bau von Nisthilfen für Garten und Feld oder auch Informationen und Beratung über Fördermaßnahmen im Vertragsnaturschutz. Eng arbeitet die Ortsgruppe mit der Masgeik-Stiftung zusammen. Der Verein wurde vertreten durch den Vorsitzenden Peter Fasel, der das Geld für den eigenen Verein verwendet und dies in die vielen Aktionen des Vereins steckt.


    Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
    Kennt­nis­nah­me