Ausstellung "Faszination Afghanistan"

    Im fachgerecht restaurierten königlich-preußischen Untersuchungsgefängnis in Wallmerod, wo einst "schwere Jungs" in spartanisch eingerichteten Zellen über ihre Verfehlungen nachdachten, kann seit Mai 1999 die Ausstellung "Faszination Afghanistan" besichtigt werden. Der Sammelleidenschaft des Herrn Fritz Mamier, der die Gegenstände während seiner langjährigen Auslandsaufenthalte zusammen getragen hat, ist es zu verdanken, dass wir die Ausstellung heute in Wallmerod bewundern können. Um diese Sammlung auch weiterhin dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde am 22. März 2007 die "Mamier-Kulturstiftung" gegründet.

    Zweck der Stiftung ist die Unterhaltung und der weitere Ausbau der Sammlung von Kunstwerken, Kunst- und Gebrauchsgegenständen, Schmuck und Münzen aus vier Kontinenten sowie die Pflege und dauerhafte öffentliche Präsentation von Exponaten dieser Sammlung in ihren wesentlichen Teilen. Verbunden ist damit der Wunsch und die Hoffnung, Interesse an fremden Kulturen und Verständnis für sie zu wecken und zu fördern, sie zu verstehen und zugleich auf örtlicher Ebene einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.

    Diese Dauerausstellung ist auch gedacht als Ort des interkulturellen Dialogs und soll den friedlichen Austausch zwischen den Religionen fördern, und zwar u.a., indem sie den Wissenstransfer zwischen den verschiedenen kulturellen, religiösen und wissenschaftlichen Einrichtungen belebt. 

    Den interessierten Besucher erwartet mit der Ausstellung eine Sammlung hochkarätiger und einmaliger Exponate aus nahezu allen Epochen der reichen afghanischen Kulturgeschichte. Sie umfasst u.a. eine einmalige Kombination von Siegelsteinen, Skulpturen, Keramik, Schmuck, Münzen, Waffen, Büchern und Gebrauchsgegenständen, die bis in die Zeit Alexander des Großen reichen.

    Wer die Ausstellung besichtigen möchte oder eine Führung wünscht, meldet sich bitte bei der:

    Verbandsgemeinde Wallmerod
    Frau Christine Damrau
    Telefon (06435) 508-115
    E-Mail: Christine Damrau

    Der Eintritt ist frei.

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