Wappen der ortsgemeinde kuhnhöfen

    Heraldische Beschreibung:
    Gespalten durch eine gestürzte eingebogene grüne Spitze, darin wachsend zwischen zwei goldenen Ähren ein silberner Bischofsstab. Vorn in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz. Hinten in Gold ein blauer Wellenbalken.
     
    Heraldische Begründung:
    Die Gemeinde Kuhnhöfen liegt im ehemaligen Niederlahngau, dem Herrschaftsgebiet der nassauischen Grafen. Es gehörte um 1277 zu Langensain und lag im Kirchspiel Meudt. Kuhnhöfen wird 1590 als "Cunhoff uff der Seinen" genannt. Durch die Diezer Verträge 1564 kam das Kirchspiel Meudt, und so auch Kuhnhöfen, an das Kurfürstentum Trier, dessen rotes Kreuz in Silber vorne im Ortswappen steht. Im "Triersch - Land" verblieb der Ort bis 1802. Er wechselte dann zum neu gebildeten Herzogtum Nassau und wurde wieder "nassauisch". Ab 1866 gehörte Kuhnhöfen in Preußen zur Provinz Hessen und Nassau. Heute ist die Gemeinde Teil der Verbandsgemeinde Wallmerod.
    Kuhnhöfen ist eine ländliche Gemeinde und liegt im Tal des "Kleinen Saynbaches". Er ist als blauer Wellenbalken hinten in Gold in das Ortswappen aufgenommen. Blau und Gold sind die nassauischen Wappenfarben und sie dokumentieren so die nassauische Zugehörigkeit Kuhnhöfens. Die Gemarkung ist auch heute noch von der Landwirtschaft geprägt. Sie war bis vor wenigen Jahrzehnten die Haupterwerbsquelle der Einwohner. Für die Landwirtschaft stehen die beiden goldenen Ähren in der gestürzten eingebogenen grünen Spitze, die das Tal des Saynbaches symbolisch darstellt. Der Ort wird oberhalb von der 1934/37 erbauten, dem Hl. Blasius geweihten Kapelle überragt. Ihr Bau geht auf ein Gelöbnis der Gemeinde aus den Pestiahren des 30-jährigen Krieges zurück, als Gebete zu St. Blasius, einem der 14 Nothelfer, die Gemeinde vor zu arger Not verschonten. Der silberne Bischofsstab als sein Attribut dokumentiert die Verbundenheit der Gemeinde mit "ihrem" Schutzheiligen. Kuhnhöfen zählt heute zu dem Kirchspiel Weidenhahn.

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