Wappen der ortsgemeinde meudt

    Heraldische Beschreibung:
    Das am 22.01.1938 amtlich verliehene Wappen ist den Gemeindesgn. entnommen, wie sie seit Beginn der nassauischen Zeit (seit 1816) geführt worden sind, und mit den nassauischen Farben tingiert. Mit dem Schlüssel ist der örtliche Kirchebnpatron St. Petrus bezeichnet.

    Heraldische Begründung:
    Petrus selbst mit Schlüssel und Buch ist nur in den Pfarrsgn. dargestellt: im 14. Jahrhundert wachsend über gotischer Architektur, im 18. Jahrhundert stehend in ganzer Figur. Die beiden Gerichtssg. jedoch enthalten die landesherrlichen Symbole in ähnlicher Weise wie bei Hundsangen, Nentershausen uns Salz, den drei anderen Gerichtsorten der "Vier Kirchspiele", die, aus der Erbschaft der Grafen von Diez stammend, 1564 endgültig an Kurtrier fielen. Das S(igel) des Zentger(i)c(ch)s zv Mvydt (Abdr. 1519-1612) hat den Diezer Schild, das Sigillum Iudicii Meudt Rurale (Abdr. 1690-1702) stattdessen den Trierer Schild,belegt mit dem persönlichen Wappenschild des trierischen Kurfürsten Johann Hugo v. Orsbeck (Andreaskreuz, bewinkelt von vier Seeblättern), in beiden Fällen ist der Schild von einer wachsenden Bischofsgestalt überragt. Auch das Isenburger-Grenzauische Hubengericht zu Meudt hat zwei Sg. geführt, von denen das erste, für 1551 bezeugt, nicht auf uns gekommen ist und das zweite S(igel) des Ho(b)gerichts zo Mveden (Abdr. 1565-1731) den Isenburger Wp.-Schild (zwei Balken) und den Schlüssel schräggekreuzt mit dem Schwert im Hauptschild zeigt.

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