Backesdörferfest lockte Tausende Besucher an

    Zehn Gemeinden beteiligten sich an dem großen gemeinsamen Fest

    Das große Backesdörferfest der Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg ist weit über die Region hinaus beliebt. Auch diesmal lockte das achte gemeinsame Fest am letzten Sonntag im September wieder tausende Besucher in die zehn Orte, die mit einem bunten und leckeren Programm erfreuten.

    Einen Vorgeschmack auf einen hoffentlich goldenen Oktober lieferte Petrus, der mit strahlendem Sonnenschein die Veranstaltung krönte. Zum guten Gelingen trugen aber auch die vielen Helfer und Akteure bei, die in den beteiligten Gemeinden zur Unterhaltung beitrugen und für ein leckeres Angebot sorgten. Gruppen, Vereine und engagierte Bürger hatten schon in den Morgenstunden ihre Stände aufgebaut, Maschinen, Fahrzeuge und Gerätschaften aufgebaut, Kuchen gebacken und das Dorf-Backes eingeheizt.

    Letzteres war in zwei Dörfern der Fall. In Mähren gab es 25 Bleche Pizza in verschiedenen Variationen sowie 130 Stück Aschebraten aus dem Backes. Lecker dufteten die frisch gebackenen Waffeln und Klein und Groß konnte sein Stockbrot übers Feuer halten. Sichtlich ihren Spaß hatten auch die Kinder, die auf dem benachbarten Spielplatz auf ihre Kosten kamen.

    Viel los war auch rund um das Backes in Elbingen, wo Alleinunterhalter Mütze, Jens Ickenroth, Live-Musik bot. Nicht nur die Kinder waren neugierig, welche Aufgaben die Hobby-Bäcker hatten, die an diesem Tag mehr als 200 ofenfrische Brote unter‘s Volk brachten. Ein Genuss war wieder die Erbsensuppe nach Hausfrauenart. Randvoll war der große Topf gefüllt, der 100 Liter fasste, und sich bis zum Nachmittag stetig leerte. Vom Mehrgenerationenhaus aus, wo auch die Hüpfburg die Jüngsten zum Toben einlud, starteten drei geführte Wanderungen zum „Tag des offenen Windrads“.

    Unterhaltung gab es auch am Bistro „Plan B“ an der Sport- und Kulturhalle in Wallmerod. Mit zünftiger Blasmusik erfreute der Musikverein Weltersburg die Bürger und Gäste seiner Heimatgemeinde. Oldtimerfahrzeuge und Traktoren zogen die Blicke auf sich. Ebenso der Schmiedeclub, der Apfelpresse und Teigrührmaschine vorführte. Mehr als 70 Kilogramm Kartoffeln wurde hier zu Kartoffelpuffern verarbeitet. Spaß hatten die Kinder, die am Schubkarren-Wettbewerb teilnahmen. 

    Erntedankfest und Kirchenführung standen in Willmenrod auf dem Plan. Insbesondere die männlichen Besucher nahmen sich Zeit für die Motorenausstellung auf dem Parkplatz. Die Band Some-Songs unterhielt am Nachmittag vor dem Martin-Luther-Haus, wo Kaffee und Kuchen angeboten wurden.

    In Bilkheim hatte der Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Dorfcharakters sein Museum geöffnet und lud so zu einer kleinen Zeitreise ein. In Hahn am See standen an „Annemies Schauer“ die Türen des Naturkunde- und Jagdmuseums der Verbandsgemeinde Wallmerod offen. Pfarrer Anton Jonietz lud in Salz mehrmals am Tag zur Besichtigung des Glockenturmes ein und führte die Besucher durch die romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert.

    Viele Besucher machten auf ihrer Rundreise durch die Dörfer auch einen Abstecher zum Kunsthandwerkermarkt in Molsberg, wo es an den vielen Verkaufsständen viel zu entdecken gab,  und auch zu den Westerwald Holztagen in Herschbach, die ein breites Angebot rund um das Thema Holz lieferten. Auch hier war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Rundum gelungen, war somit der Sonntag, der keine Langeweile aufkommen ließ.

    Alle Generationen freuten über das gelungene Fest, das mittlerweile eine feste Tradition hat und auch im nächsten Jahr wieder am letzten Sonntag im September stattfinden soll.  (Text: Ulrike Preis)  





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