Besonderes Frühlingserwachen auf dem Sportplatz in Wallmerod

    Tiefbauarbeiten zum neuen Kunstrasenplatz haben begonnen

    Der strenge Bodenfrost ist weg, die ersten milden Sonnentage kündigen den Frühling an. Ideales Wetter für Bauarbeiten draußen. So auch auf dem Sportplatz in Wallmerod. Anfang der Woche haben dort die Tiefbauarbeiten begonnen. Bürgermeister Klaus Lütkefedder war die Freude anzusehen, dass es jetzt mit dem Sportplatzbau losgeht. Zusammen mit dem Bauleiter der beauftragten Firma Heiler Sportplatzbau aus Bielefeld und dem Architekten Gerd Hoffmann aus Nauort wurden die Pläne noch einmal durchgesprochen, nach denen in den nächsten Monaten der Wallmeroder Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut wird. Seit vergangenem Herbst sind die Arbeiten im Sportplatzgebäude schon in vollem Gange.

    Geschäftiges Treiben kann man dieser Tage im Stadion Wallmerod feststellen: Im Sportplatzgebäude wird gebohrt und gehämmert, draußen auf dem Sportplatz sind Bagger und Baumaschinen im Einsatz. Nachdem die Tiefbaukolonne der Firma Heiler die Baustelle eingerichtet hat und das Wetter aufgegangen ist, kann es jetzt so richtig losgehen. Wo sonst die Fußballer mit und ohne Ball ihre Trainingseinheiten abspulen, drehen jetzt Bagger und LKW ihre Runden. Zunächst wird die alte Tenne abgeschoben und eine neue Drainage verlegt. Dann wird der Unterbau so vorbereitet, dass später die sogenannte Elastikschicht aufgebracht werden kann. Auf diese wird dann der Kunstrasen verlegt. Bis es so weit ist, werden wohl noch einige Wochen ins Land gehen. Das ist auch notwendig, denn für die Elastikschicht braucht es warmes und trockenes Wetter. Wenn alles nach Plan verläuft, können sich Sportlerinnen und Sportler Mitte des Jahres über eine nagelneue Sportanlage freuen.

    Die Fußballer fiebern nach dem Sportplatz Niederahr schon lange einem zweiten Kunstrasensportplatz in der Verbandsgemeinde Wallmerod entgegen. Auch die Leichtathleten haben allen Grund zur Freude: Mit 6 Sprint- und 2x400m-Rundlaufbahnen, Hoch- und Weitsprunganlagen in Kunststoffausführung sowie einer neuen Kugelstoßanlage verbessern sich die Trainingsmöglichkeiten spürbar. Kinder und Jugendliche, die auf dem Gelände nach der Schule einfach einmal kicken möchte, können sich schon einmal die Fußballschuhe parat legen: Für die Freizeitkicker wird in dem Halbkreis hinter dem Tor zur Zufahrt hin ein Kleinspielfeld errichtet, dass auch nachmittags frei zugänglich ist.

    Bauen kostet Geld. Bislang wurden Aufträge im Wert von rd. 1.131.000 € vergeben. Geld, das Verbandsgemeinde Wallmerod und Ortsgemeinde Wallmerod gemeinsam aufbringen. Unterstützt werden Sie dabei vom Land Rheinland-Pfalz, welches das Projekt mit 291.000 € fördert. Weitere 11.250 € steuert der Westerwaldkreis bei.
    So sehr auch die Freude von Bürgermeister Klaus Lütkefedder über das Gesamtprojekt auch ist: Eine Aufgabenstellung konnte noch nicht vom Aufgabenzettel abgehakt werden. Die modernisierte Flutlichtanlage in LED-Ausführung musste nämlich zurückgestellt werden, weil die angebotene Variante zu teuer war. Aber auch hier gibt es mittlerweile hoffnungsvolle Signale für eine kostengünstigere Lösung. Die verantwortlichen Ausschüsse haben deshalb grünes Licht gegeben, dass das LED-Flutlicht noch eine zweite Chance bekommt und zeitnah neu ausgeschrieben wird.

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