Klärschlammverwertung für die Zukunft gesichert

    Verbandsgemeinde Wallmerod tritt landesweiter AöR bei

    Bei der Reinigung von Abwasser fällt in allen Kläranlagen der Verbandsgemeindewerke Wallmerod als Abfallprodukt Klärschlamm an. Dieser wurde bisher zum Teil über einen Dienstleister als Dünger zur Ausbringung in die Landwirtschaft vermarktet, die Restmenge wurde in Verbrennungsanlagen verbracht.

    Aufgrund der zunehmenden Verschärfung der Vorschriften zur Verwertung von Klärschlamm und die damit einhergehenden Schwierigkeiten einen wirtschaftlichen Weg der Verwertung zu finden, hat sich der Werkausschuss und der Verbandsgemeinderat im Laufe des Jahres mehrfach mit der Thematik befasst. Als geeignete Lösung hat sich dabei die Beteiligung an der Kommunalen Klärschlammverwertung Rheinland-Pfalz (KKR) in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) heraus gestellt.

    Zweck der Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) ist die gemeinsame Durchführung der ordnungsgemäßen Klärschlammverwertung für die Anstaltsträger, insbesondere die Übernahme von Klärschlämmen für die thermische Verwertung sowie die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm.

    Der Verbandsgemeinderat hat im vergangenen Jahr auf Empfehlung des Werkausschusses eine Absichtserklärung zum Beitritt in die damals in Gründung befindliche KKR AöR abgegeben. Am 13.09.2018 erfolgte schließlich der endgültige Beitrittsbeschluss. Die Verbandsgemeinde Wallmerod ist der Kommunalen Klärschlammverwertung Rheinland-Pfalz (KKR) AöR zum 31.12.2018 beigetreten. An dieser landesweit tätigen KKR AöR beteiligen sich neben Wallmerod weitere 63 Verbandsgemeinden.

    Über die KKR AöR und deren Betriebsführungsgesellschaft wird ab dem neuen Jahr der Klärschlamm der Verbandsgemeinde Wallmerod zum „bestmöglichen Preis“ der Verwertung zugeführt. Mit dem Beitritt wird somit auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten höchste Entsorgungssicherheit erzielt.

    Die Unterzeichnung der Anstaltssatzung erfolgte am 28.11.2018 durch Bürgermeister Klaus Lütkefedder in Wörrstadt.

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