Notfallplan der VG Wallmerod ist vorbereitet

    „Die Verbandsgemeinde Wallmerod kann alle erforderlichen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger erbringen, auch wenn Mitarbeiter aufgrund von Coronaerkrankungen oder -quarantäne ihre Arbeitsplätze nicht aufsuchen können“, fasste Bürgermeister Klaus Lütkefedder die Situation in der Verwaltung zusammen.

    Damit der Betrieb auch bei einer eventuellen Schließung der Verwaltung weiterlaufen kann, haben die EDV-Verantwortlichen Karl-Wilhelm Dünnes und Florian Hannappel in den letzten Wochen die notwendigen Schritte umgesetzt. Laptops aus den Schulen wurden für den Betrieb im Homeoffice vorbereitet und die internen Prozesse angepasst. Anträge können geprüft und entschieden werden. Rechnungen von Unternehmen können ausgezahlt werden. Niemand muss auf sein Geld oder erforderliche Genehmigungen warten.

    Unverzichtbare Aufgaben finden sich im Ordnungs- und im Standesamt. „Beerdigungen dulden keinen Aufschub, die Formalien müssen binnen 10 Tagen erledigt sein“, erläutert Abteilungsleiter Thomas Wolf. In seinem Bereich ist in Zusammenarbeit mit der Kasse auch die Auszahlung von Sozialleistungen angesiedelt, ohne die den Hilfeempfängern das Geld für den Einkauf fehlen würde. Nicht zuletzt gilt es, die behördlichen Anordnungen zu Corona für die gesamte Verbandsgemeinde um- und durchzusetzen.

    Schon Anfang März wurden seitens der Verwaltung Notfallszenarien für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung durchdacht und zwischenzeitlich die erforderlichen Maßnahmen umgesetzt. So wurden detaillierte Handlungsanweisungen für den Notbetrieb von Anlagen wie Brunnen, Hochbehälter oder Kläranlagen erstellt. Nach Einschätzung von Werkleiter Heinz Becker könnten erforderliche Arbeiten bei Bedarf auch von einem fachkundigen Dritten umgesetzt werden. Dazu habe man sich mit den benachbarten Werken abgestimmt.

    „Die Verwaltung ist für die Krisensituation entsprechend aufgestellt. Jetzt liegt es ein Stück weit am Verhalten jedes Einzelnen, wie intensiv die Corona-Pandemie die Region erfasst. Bitte nehmen Sie die Verhaltensempfehlungen der Behörden ernst und halten sie „soziale Distanz“, dann kommen wir gemeinsam durch diese schwierige Zeit“, appelliert Bürgermeister Lütkefedder nochmals an die Bürgerinnen und Bürger.

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