Westerwälder Holztage in Herschbach (Oww.)

    „Das was die Bundesgartenschau für Koblenz ist, sind die Westerwälder Holztage für Herschbach

    Dieses geflügelte Wort, vorgestellt von der Inhaberin der Zimmerei Schlag und Pröbstl, Theresia Pröbstl-Strödter bei der Vorstellung des Programms für die beiden Westerwald-Holztage in Herschbach, machten an beiden Tage die Runde und wurde bestätigt alleine durch den enormen Zuschauerstrom, der an beiden Tagen schon früh einsetzte. Veranstaltet werden die Westerwald-Holztage von den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis mit Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz. Dementsprechend groß war dann auch das Engagement durch entsprechende Politiker aus dem rheinland-pfälzischen Landtag. So war schon am ersten Tag die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken, Neuwieds Landrat Achim Hallerbach und einen Tag später der CDU-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag Christian Baldauf unter den Gästen, die alle von Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder empfangen wurden; liegt doch die Organisation der Tage in den Händen der Verbandsgemeinde.

    Und hier bekam die Verbandsgemeinde Unterstützung in vielfältiger Art und Weise, die die beiden Tage für die Besucher zu einem Erlebnis werden ließen. Es wurde auf dem Gelände rund um die Halle auf einer Art Holz-Weg alles das präsentiert, was mit Holz in seiner vielfältigen Nutzung möglich ist. Es war ein volles Programm das am ersten Tag mit den Schwerpunkten „Lebende Werkstatt“ und „Hände hoch fürs Handwerk“ durchgeführt wurden. Beim Projekt „Lebende Werkstatt“ wurde in den Werkhallen der Zimmerei Schlag und Pröbstl in Zusammenarbeit mit Jugendlichen der Zimmerer-Innung Rhein-Westerwald ein Spielhaus für den Herschbacher Kindergarten gebaut. Bei „Händehoch fürs Handwerk“ ging es um die Ausbildung von Jugendlichen mit Informationen der Handwerkskammer Koblenz und den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Landkreise. Jugendliche hatten die Gelegenheit mit Unternehmen und Handwerksbetrieben zu sprechen und sich über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten zu informieren. „Hier bekommen Jugendliche Informationen aus erster Hand“ so Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder. Live ging es am zweiten Tag beim Bau einer DLRG-Schutzhütte für das Freibad in Hundsangen zu. Hier brachten sich Schülerinnen und Schüler der Realschule Plus in Salz und Mitarbeiter von Schlag und Pröbstl mit Arbeitskraft ein. Auch hier hatten die vielen Besucher aus nah und fern der Gelegenheit den Arbeitern bei ihren Tätigkeiten über die Schulter zu schauen und das Projekt bei seiner Fertigung zu begutachten und zu verfolgen.

    Doch damit nicht genug. Waren dies spezielle Themen, die sich auf die beiden Tage verteilten, gab es an beiden Tagen ein Programm, das nicht nur Holzliebhaber zufriedenstellten. Ein volles Programm mit praktischem und informativem rund um das Thema Holz. Angefangen bei den vielen Firmen, die in irgendeiner Form mit Holz zu tun haben. Hier Fachgeschäfte für Werkzeuge wie Sägen, ein Instrumentenbauer stellte in der Mehrzweckhalle wunderschöne Holzinstrumente vor, einen Stand weiter gab es farbenprächtige Holzspielzeuge und wieder einen Stand weiter gab es hochwertige Kugelschreiber aus Edelholz. Aktiv hatten Interessierte die Gelegenheit sich durch entsprechende Gurte gesichert sich in schwindelnde Baumhöhen zu begeben oder sie hatten die Gelegenheit die großen Oldtimerschau für landwirtschaftliche Fahrzeuge zu besuchen, die auf dem Gelände hinter dem Sportheim in Herschbach aufgebaut wurde. Oder sie nutzten eine Gelegenheit mit einem Elektro-Auto zu fahren.

    Auch neu und nachhaltig ein Baumlehrpfad, der von einem Unternehmer aus Herschbach aufgebaut wurde. Hier wurden zehn verschiedene Baumarten angepflanzt und mit entsprechenden Hinweisschildern versehen. Den wohl größten Stand fanden die Besucher bei den Landesforsten Rheinland-Pfalz vor. Unter dem Motto „Hier wächst Zukunft“ wurden auf einem 600 Quadratmeter großem Grundstück gleich mehrere Stände aufgebaut. An diesen wurden die unterschiedlichsten Themen behandelt, die unter anderem gingen von „Unsere Forstämter stellen sich vor“, „Wald im Wandel – Herausforderungen der Zukunft“, „Nachwuchsinitiativen von Landesforsten“, „Wald bewegt – Walderlebnis für die ganze Familie“, „Einsatzmöglichkeiten von Holz“ oder auch „Holzenergieberatung -  Mobiles Bio-Wärme-Zentrum“. Und wer dann am Ende doch noch eine Frage zum Thema Holz offen hatte, der fand sich an der großen Bühne ein und stellte diese dem Pflanzendoktor Daniel Wirges. Ganz mutige fanden sich dann noch beim Stand des Autohauses Kegler ein und nutzten die Gelegenheit zur Teilnahme am spektakulären 4x4-Offroad-Rodeo. Ergänzt wurden die Westerwälder Holztage durch die Ausstellung „Holz und Mehr“, bei der sich Aussteller zu touristischen und regionalen Themen aus dem WällerLand präsentieren.



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