32. Netzwerktreffen der Region Westerwald, Altenkirchen und Neuwied

Eingeladen und organisiert wurde der Austausch unter dem Schirm der Energie- und Klimaschutzagentur, die damit erneut ihre Rolle als zentrale Vernetzungsstelle in der Region unterstrich.

Im Mittelpunkt des Treffens stand der fachliche Austausch über laufende KIPKI - Projekte, Herausforderungen des Landesprogrammes und bewährte Lösungsansätze in dem Thema. Die Teilnehmenden berichteten unter anderem über Fortschritte bei der kommunalen Wärmeplanung, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in öffentlichen Liegenschaften. Dabei wurde deutlich, dass viele Landkreise gerade ähnliche Aufgaben forcieren – sei es die Wärmeplanung oder die die aktuelle Starkregen und Hochwasserthematik.

Ein zentrales Ziel des Treffens war es daher, Schnittstellen zu identifizieren, an denen eine intensivere Zusammenarbeit sinnvoll ist. So wurden Möglichkeiten diskutiert, gemeinsame Informationskampagnen zu entwickeln, Fachwissen zu bündeln und bei bestimmten Projekten interkommunal zu kooperieren. Besonders im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sowie bei der Entwicklung standardisierter Konzepte sehen die Beteiligten großes Potenzial für Effizienzgewinne.

Neben den inhaltlichen Themen bot das Treffen auch Raum für den persönlichen Austausch. Dieser wurde von den Teilnehmenden als besonders wertvoll hervorgehoben, da er den Aufbau langfristiger Arbeitsbeziehungen fördert und den direkten Wissenstransfer erleichtert.

Die Energie- und Klimaschutzagentur kündigte an, den Dialog weiter zu unterstützen und regelmäßige Treffen dieser Art zu etablieren. Ziel ist es, trotz wechselnder Akteure ein dauerhaftes Netzwerk zu schaffen, das den Klimaschutz auf regionaler Ebene stärkt und die Umsetzung konkreter Maßnahmen beschleunigt.

Insgesamt wurde das Treffen von allen Beteiligten als wichtiger Schritt hin zu einer engeren Zusammenarbeit bewertet. Durch die Bündelung von Kräften und Kompetenzen soll der Klimaschutz in den beteiligten Landkreisen Westerwald, Altenkirchen und Neuwied künftig noch wirkungsvoller vorangetrieben werden.

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