Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 18.12.2025

Ferienbetreuung 2026

Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass die Ferienbetreuung in den ersten beiden Wochen der Sommerferien ein absolutes Highlight im Angebot der Jugendpflege der VG Wallmerod darstellt. Daher ist es zu erklären, dass die angebotenen 125 Plätze nach Freischaltung der Online-Anmeldung innerhalb von 18,5 Minuten !! ausgebucht waren. Diese haben wir mittlerweile auf 130 Plätze erweitert. Dennoch befinden sich aktuell 97 Anmeldungen auf der Warteliste. Seitens der Verwaltung wurden die Interessenten auf der Warteliste bereits informiert, dass aufgrund dieser hohen Nachfrage das Angebot erweitert werden soll. Geplant ist eine zeitgleich stattfindende Ferienbetreuung mit den gleichen Inhalten. Das dazu erforderliche Personal wird derzeit akquiriert. Wenn die personelle Situation geklärt ist, werden die Materialien und Verpflegung bestellt und die Räumlichkeiten reserviert. So soll sichergestellt werden, dass für jedes angemeldete Kind ein Platz in der Ferienbetreuung vorhanden ist. Detaillierte Informationen werden den Interessenten unaufgefordert zugesandt; dies wird voraussichtlich Anfang Februar 2026 erfolgen.

Neben der Sommerferienbetreuung bietet die Jugendpflege 2026 eine Tagesbetreuung im Januar (70 Plätze) sowie jeweils eine einwöchige Ferienbetreuung in den Oster- und Herbstferien (50 Plätze) an. Darüber hinaus sind ein Zeltlager, zehn Ausflüge, zehn Workshops geplant und die Jugendpflege unterstützt die beiden Kreisjugendveranstaltungen (Kreiszockerfest, Kreisfamilienfest). Bei den bereits ausgeschriebenen Angeboten haben wir eine ebenso gute Nachfrage. 

Feuerwehr

In den letzten Monaten sind im Bereich der Feuerwehren wichtige Maßnahmen abgeschlossen und erforderliche Beschaffungen getätigt bzw. ausgeschrieben worden.

Das TSF-W Obererbach wurde im November ausgeliefert, die offizielle Indienststellung ist für das Frühjahr vorgesehen. Die beiden TSF-W für Dreikirchen und Steinefrenz sind ebenso ausgeschrieben wie der Umbau der Rüstwagen für die FW Wallmerod und Niederahr.

Für die Beschaffung des LF10 der Feuerwehr Hundsangen sind alle Zuschussanträge gestellt und die Genehmigungen des Landes sind in Aussicht gestellt.

Der Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Niederahr ist bis auf kleinere Restarbeiten fast fertig gestellt.

Für das Feuerwehrgerätehaus Saynbach befindet sich der Bebauungsplan aktuell in der Offenlage. Die Planungen für den Bau sind mit der Feuerwehr abgestimmt, der Bauantrag ist in Vorbereitung. Wenn es keine größeren Verzögerungen gibt, kann bis Jahresmitte 2026 mit dem Neubau begonnen werden. 

Flächennutzungsplan

Was lange währt, wird hoffentlich gut. Auch die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Wallmerod geht auf die Zielgerade. Die Planunterlagen und der Umweltbericht sind erstellt und die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange wird im 1. Quartal 2026 erfolgen. Die Abwägung der Beiträge kann dann voraussichtlich in der Juni-Sitzung des Verbandsgemeinderates vorgenommen werden.

Der Flächennutzungsplan weist u.a. die Fläche für die Seniorenwohnanlage Hundsangen aus. Die Ortsgemeinde Hundsangen, und im Nachgang auch die Verbandsgemeinde Wallmerod, haben jedoch aufgrund anwaltlicher Empfehlung den Durchführungsvertrag gekündigt. Zudem hat die Ortsgemeinde beschlossen, den Bebauungsplan aufzuheben und rückabzuwickeln. Dies hat jedoch keine direkten Auswirkungen auf den Flächennutzungsplan. 

Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept

Die Bearbeitung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept erfolgt parallel in 4 Untersuchungsgebieten.

Im Untersuchungsgebiet 1 (Arnshöfen, Kuhnhöfen, Ettinghausen, Oberahr und Niederahr) wurde das Konzept Ende 2025 fertiggestellt.

Im Untersuchungsgebiet 2 (Elbingen, Mähren, Hahn am See, Herschbach, Meudt) haben bereits die Ortsbegehungen stattgefunden. Die Fertigstellung des Konzepts ist in der ersten Jahreshälfte 2026 geplant.

Im Untersuchungsgebiet 3 (Salz, Bilkheim, Wallmerod, Molsberg, Weroth, Hundsangen, Dreikirchen, Obererbach) haben die Ortsbegehungen ebenfalls bereits stattgefunden. Wir rechnen mit der Fertigstellung des Konzeptes bis Mitte 2026.

Im letzten Untersuchungsgebiet 4 (Berod, Zehnhausen, Steinefrenz) werden die Ortsbegehungen im Frühjahr 2026 durchgeführt. Das Konzept soll dann bis Ende des Jahres 2026 vorliegen. 

Straßenbau

Seit Mitte des Jahres läuft der Ausbau der L 317 Bahnhof Steinefrenz als gemeinsame Maßnahme des LBM, der VG-Werke und der Ortsgemeinde Steinefrenz. Die Vollsperrung hat wahrscheinlich jeder schon mindestens einmal umfahren müssen. Mit dieser Situation müssen wir noch einige Zeit leben. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich noch bis Ostern andauern.

Licht am Ende des Tunnels zeigt sich auch bei der schlechtesten Straße in der VG Wallmerod – der Landesstraße zwischen Herschbach (Oww.) und Meudt. Die L 300 wird ab Frühjahr 2026 ebenfalls als gemeinsame Maßnahme des LBM, der VG-Werke und der Ortsgemeinde Herschbach (Oww.) ausgebaut. Beginnen wird der LBM mit der freien Strecke zwischen Herschbach und Meudt/Eisen. Im Sommer soll dann der Ausbau der Rheinstraße in Herschbach (Oww.) erfolgen. Auch bei dieser Maßnahme dürfen wir uns auf Umleitungen einstellen, aber ich denke, dass sich das allemal lohnt.

Auch bei den Kreisstraßen gibt es Bewegung. Die K 87 zwischen den Elbingen und Mähren ist seit Oktober 2025 im Bau und wird Anfang 2026 fertiggestellt.

Die K 156 zwischen Dreikirchen und Niedererbach wird im nächsten Jahr durch den LBM saniert; dazu zählt auch der Kreuzungsbereich und die Strecke bis zum Ortseingang Dreikirchen.

In der Planung befindet sich zudem die K 99-Ortsdurchfahrt Steinefrenz in Richtung Berod als gemeinsame Maßnahme des LBM, der VG-Werke und der Ortsgemeinde Steinefrenz. Die Planung läuft, eine Ausschreibung ist bis Ende 2026 vorgesehen, sodass mit einem Baubeginn im Frühjahr 2027 zu rechnen ist.

In der Zeitschiene verschoben wurde der Ausbau der K 176 Ortsdurchfahrt Oberahr (ehem. B 255). Hier läuft die Planung, nach Angabe des LBM ist jedoch frühestens in 2027 mit einer Ausführung zu rechnen.

Radwege

Der Ausbau der Radwege, insbesondere die Lückenschlüsse, kommen voran. Mit dem Radwegeprogramm beteiligt sich die Verbandsgemeinde Wallmerod anteilig an den Maßnahmen. Im Laufe des Jahres 2025 wurde ein Radweg in Arnshöfen fertiggestellt. Im Zuge des Ausbaus der L 317 am Bahnhof Steinefrenz ist der Radweg aktuell im Bau. Für die Verbindung zwischen Salz und Dorndorf wurden gemeinsam mit der Gemeinde Dornburg die Planungen beauftragt. Für weitere Radwege wurden bereits Planungen angestoßen und Zuschussanträge gestellt. Insgesamt sind aktuell 17 Maßnahmen angemeldet und werden schrittweise abgearbeitet. 

Tourismus

Auch Maßnahmen im touristischen Bereich sind in der Umsetzung. Die Dacherneuerung im Freibad Hundsangen ist erfolgt und die PV-Anlage installiert und in Betrieb genommen. Der Anbau an die Sport- und Kulturhalle Wallmerod mit neuem Eingangsbereich und einer barrierefreien Toilette wird im Frühjahr 2026 fertiggestellt. Und auch der Bau des Rad- und Wandertreffs in Salz macht Fortschritte. Der Bau wird allerdings noch bis zum Herbst des nächsten Jahres dauern. 

Schulhofgestaltung 2.0

Unser Sonderprogramm für die Schulhofgestaltung 2.0 läuft planmäßig. In 2025 wurden Projekte in den Grundschulen Wallmerod und Hundsangen umgesetzt. Im nächsten Jahr stehen jeweils 10.000 Euro für die Schulhöfe in Niederahr und Salz zur Verfügung. 

Forstzweckverband

Neuigkeiten gibt es auch von unserem Forstzweckverband zu berichten.

Die Brennholzsaison ist eröffnet. Unser neue entwickeltes, voll digitales Verfahren zur Brennholzbestellung hat die Feuertaufe überstanden. Rund 200 Bestellungen für etwa 1.200 fm Brennholz sind online eingegangen. Auf 3 eigens hergerichteten Holzlagerplätzen werden derzeit die Polter aufgesetzt und anschließend den Holzwerbern zugeteilt. Ab Mitte Februar können dann die Motorsägen in den Einsatz kommen.

Für Januar und Februar 2026 ist das Freischneiden der Lichtraumprofile und Mulchen der Waldwege geplant, aktuell läuft dazu die Ausschreibung. Die gesamte Wegestrecke beträgt immerhin 63 km. Im Anschluss sollen dann alle Waldwege bewertet und nach und nach abschnittsweise nach einem einheitlichen Standard ausgebaut werden.

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