Die Bürgermeisterwahl vom vergangenen Mai ist schon lange ausgezählt, das Ergebnis amtlich festgestellt: Bürgermeister Klaus Lütkefedder wurde mit einer Mehrheit von 82,5 % im Amt bestätigt. Damit der Wählerwille in die Tat umgesetzt werden kann, brauchte es nach den Buchstaben des Gesetzes noch die formale Ernennung. Doch bevor es zu dieser kam, musste der Verbandsgemeinderat in der Sitzung vom 18.12.2025 noch eine umfangreiche Tagesordnung abarbeiten (dazu mehr auf den folgenden Seiten).
Zum Finale übernahm dann der Erste Beigeordnete Werner Zingel die Sitzungsleitung. In gewohnt routinierter Art und Weise - es war mittlerweile schon die vierte Ernennung eines Bürgermeisters in seiner Amtszeit - griff er zur Ernennungsurkunde, verlies den Text, überreichte das Dokument an Klaus Lütkefedder und ernannte damit den Amtsinhaber erneut zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod.
Gerne nutzte der alte und zugleich auch neue Rathauschef die Gelegenheit, sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Verbandsgemeinderat und in den Ausschüssen zu bedanken. Besonders hervorzuheben sei, dass inhaltliche Differenzen sachlich und nicht auf der persönlichen Ebene ausgetragen würden. In seinen Dank schloss Klaus Lütkefedder neben den Ratsmitgliedern auch die Beigeordneten, die Verwaltungsmitarbeiter sowie die Ortsbürgermeister und Gemeinderäte ein. Ein ganz dickes Dankeschön ging auch an seine Frau Margitta und die Familie für die Rückendeckung und die tatkräftige Unterstützung.
Für seine dritte Amtszeit, die am 01.01.2026 begann, waren die beiden Enkeltöchter Inspiration für sein Vorhaben, die Verbandsgemeinde Wallmerod „enkeltauglich“ zu machen. „Für mich ist das Bürgermeisteramt der schönste Job der Welt“, bekräftigte Klaus Lütkefedder, der jetzt mit Freude ans Werk gehen und die laufenden Projekte anpacken und erfolgreich abschließen möchte.
Mit einem Augenzwinkern ging der 64-jährige Lütkefedder auch auf die im Raum stehende Frage ein, ob er denn die volle Amtszeit von acht Jahren zu Ende bringen wolle: „Meinen 70. Geburtstag will ich jedenfalls nicht als Bürgermeister feiern“. Anschließend nutzte der CDU-Fraktionsvorsitzende Roland Weimer die Gelegenheit, die Glückwünsche des Verbandsgemeinderates zu übermitteln. Stellvertretend für die Ortsbürgermeister gratulierte der Steinefrenzer Ortsbürgermeister Michael Hannappel zur Ernennung.
