Freibad Hundsangen ist startklar

Eines der attraktivsten Freibäder in unserer Region erfährt seit vielen Jahren jährlich eine Aufwertung. Die Tripods über dem Kinderplanschbecken, die große Rutsche oder auch die Aufwertung des Beckens und der Wasserversorgung, immer wurde viel Geld in die Hand genommen, um den Besucherinnen und Besuchern ein Top-Freibad zu präsentieren. So auch in diesem Jahr, wenn am 1. Mai das Freibad bei freiem Eintritt eröffnet wird. Dann können sich die kleinsten Badegäste über neue Spielgeräte wie ein großes Klettergerüst und eine Nestschaukel freuen. Auch die Angestellten des Freibades mit der Bademeisterin Yvonne Kraus und den beiden Bademeistern Peter Weyer und Dirk Alvermann freuen sich über eine Arbeitserleichterung. „Wir haben einen großen Mähroboter angeschafft“ war bei einem Besuch des Freibades von Bürgermeister Klaus Lütkefedder (CDU) zu hören.

Die größte Investition zur Optimierung der Energieversorgung des Freibades war jedoch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage. Das Freibad der Verbandsgemeinde wird seit Jahren mit einem gasbetriebenem Blockheizkraftwerk betrieben. Dieses erzeugt Strom, der vollständig für den Betrieb des Freibades genutzt wird, aber auch in einen Stromverbund mit der Grundschule, der Schulsporthalle und dem Feuerwehrgerätehaus fließt. Die entstehende (Ab-) Wärme wird im Sommer zur Beheizung des Freibades, im Winter zur Unterstützung der Heizung in der Grundschule und der Schulsporthalle genutzt, die über ein Nähwärmenetz eingebunden sind.

Mit dem Ziel, den Gasverbrauch zu senken und damit die CO2-Emmissionen zu reduzieren, wurde die Transferstelle der Hochschule Bingen mit der Erarbeitung eines Konzeptes beauftragt. Dieses Konzept sah nun die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Freibades mit 50 kWp vor. Mit dieser Anlage soll der Eigenstromverbrauch des Bades abgedeckt werden. Nach den Berechnungen können dann von den erzeugten 40.800 kWh rund 28.750 kWh des eigenen Solarstroms im Freibad genutzt werden. Dies bedeutet eine Eigenverbrauchsquote von 58 Prozent. Der verbleibende Stom steht dann dem Stromverbund zur Verfügung. In einem späteren Schritt kann noch die Einbindung von Luft-Wärme-Pumpen erfolgen. Mit der Errichtung der PV-Anlage wurde gleichzeitig die Sanierung des maroden Flachdachs durchgeführt. Dazu wurde ein Satteldach gebaut und gleichzeitig der Dachüberstand verbreitert und so der Sonnenschutz verbessert. Zur Finanzierung der Anlage, in Höhe von rund 300.000 Euro, stehen der Verbandsgemeinde aus dem KIPKI-Programm des Landes Rheinland-Pfalz 101.767 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Else-Schütz-Stiftung sich mit 58.000 Euro an der Maßnahme beteiligt. Die verbleibenden Kosten teilen sich die Ortsgemeinde Hundsangen und die Verbandsgemeinde im Verhältnis 25 Prozent zu 75 Prozent. Trotz der hohen Investitionskosten bleiben nach Auskunft von Klaus Lütkefedder die Eintrittspreise zum Vorjahr unverändert.

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