Auf dem Schulhof der Regenbogenschule in Westerburg kamen Kinder aus den Verbandsgemeinden Westerburg, Rennerod und Wallmerod zusammen, um mit viel Engagement und sportlichem Ehrgeiz zu zeigen, was sie im Rahmen ihrer Radfahrausbildung gelernt hatten.
Starberechtigt waren die jeweils besten Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen des Vorjahres. Insgesamt gingen rund 60 Kinder an den Start.
Für die jungen Radfahrerinnen und Radfahrer bedeutete der Wettbewerb eine besondere Herausforderung, für die Eltern am Rand der Strecke vor allem eines: mitfiebern, anfeuern und stolz sein. Trotz des unbeständigen Wetters und einigen Regenschauern verfolgten viele von ihnen jede Fahrt aufmerksam und spendeten kräftigen Applaus, wenn ein Hindernis souverän gemeistert wurde.
Der Wettbewerb, der sich inzwischen fest im Kalender der Jugendverkehrsschule etabliert hat, setzte sich aus zwei Teilen zusammen. Zunächst wurde das Fachwissen der Kinder rund um Verkehrsregeln, Beschilderung und richtiges Verhalten im Straßenverkehr abgefragt.
Anschließend ging es auf den abwechslungsreichen Parcours. Hier waren Konzentration, Balance und sicheres Fahrradfahren gefragt, etwa beim Slalom, beim Überfahren schmaler Elemente oder beim präzisen Anhalten. Jeder Fehler im Parcours und auch im Theorietest führte zu Strafsekunden, die zur reinen Fahrzeit im Parcours hinzuaddiert wurden. Gewinner war das Kind mit der geringsten Gesamtfahrzeit.
„Es ist schön zu sehen, mit wie viel Ernst, aber auch mit Freude die Kinder dabei sind“, erklärt Patrik Röhl, Verkehrserzieher der Polizei Westerburg. Ziel der Veranstaltung sei es, Sicherheit im Straßenverkehr zu fördern und gleichzeitig den Kindern eine positive Erfahrung auf dem Fahrrad zu ermöglichen.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Polizei Westerburg sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Verbandsgemeinden. Markus Hof, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg und Klaus Lütkefedder, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod lobten auch im Namen von Gerrit Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod nicht nur die guten Leistungen der Teilnehmenden, sondern auch die gelungene Organisation.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Die Eltern der Viertklässler stellten Getränke und Kuchen bereit – ein Angebot, das bei kleinen Sportlerinnen und Sportlern ebenso gut ankam wie bei den zuschauenden Familien.
Am Ende durften sich die drei besten Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer über einen Platz auf dem Siegerpodest freuen:
- 1. Platz: Marlon Klima, Grundschule am Eichberg, VG Wallmerod, 87 Sekunden
- 2. Platz: Emil Nord, Freie Montessori Schule, VG Westerburg, 96 Sekunden
- 3. Platz: Lina Ferger, Regenbogenschule Westerburg, VG Westerburg, 98 Sekunden
Neben Urkunden erhielten die Podestplatzierten ein hochwertiges Fahrradschloss.
Jedoch ging kein Kind leer aus. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde sowie einen Gutschein für einen freien Eintritt in ein Freibad der Region.
Der Fahrradgeschicklichkeitswettbewerb soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden. Schon jetzt ist klar: Die Freude bei den Kindern und der Stolz bei den Eltern werden auch dann wieder groß sein.
